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Farbnebelabscheidung mit Filtern aus Papier und Pappe

Papierfilter wie CI-Filter sowie Kartonfilter, auch bekannt als Volumenfilter, ursprünglich von Andreae, für die Farbnebelabscheidung sind eine Alternative bzw. Ergänzung zu den konventionellen Glasfasermatten "Paint Stop grün weiß" und bieten Vorteile durch Erhöhung der Standzeit und bei der Entsorgung. Die folgenden unterschiedlichen Systeme stehen zur Auswahl und sind bei uns erhältlich:
 

Labyrinthfilter, Volumenfilter, Faltenfilter
Vorfilter vor Paint Stop Grün Weiß

Vorteile: der Filter nimmt als Vorfilter ein hohes Volumen and Farbnebel-Overspray auf und schont die dahinter einzusetzende Paint-Stop-Grün-Weiß Filtermatte, bzw. die Grobstaubfiltermatte. Ursrpünglich von Andreae entwickelt, gibt es die Volumenfilter heute von einer Vielzahl von Herstellern.

 

Lieferbare Standardmaße:

1x10 m  blueball.gif (909 Byte)  0,9x11,5 m   blueball.gif (909 Byte)  0,75x13,5 m

(Dicke: ca. 60 mm)

 

(Zuschnitte: so schneiden Sie die richtige Länge - am Bessten mit einem Teppichmesser - selbst zu: rechnen Sie pro Falte mit ca. 40 mm Länge. So ergeben z.B. 25 Falten eine Länge von 1 Meter.)

 

Anwendung:

Farbnebelabscheidematte zur dynamischen Abscheidung von Overspray in Spritzkabinen.

 

Wirkungsweise:

Durch die Anordnung der Löcher an dem gefalteten Karton wird eine Richtungsänderung des abgesogenen Luftstroms erzielt. Die Farbpartikel werden aus dem Luftstrom herausgedrückt und bleiben am Filtermaterial haften.

 

Empfohlene Luftgeschwindigkeit:

 0,3  bis 1,0 Meter pro Sek. und m²

 

Druckdifferenz:

neuer Filter: 20 Pa (bei 0,5 m/sec)

maximal empfohlener Enddruck: 150 Pa

 

Abscheidegrad:

nach ASHRAE-Standardnorm 90-98 %

 

Speicherkapazität:

5 - 15 kg,  je nach Dichte des Lackes



CI-Filter
als Ersatz für Paint Stop Grün Weiß.

Vorteile:

- höhere Kapazität als Paint Stop Grün Weiß
- angenehmeres Handling (keine Handschuhe und kein Atemschutz notwendig beim Filterwechsel, da keine Irritationen durch Glasfasern möglich)

- aus Recycling Papier gefertigt

Den Namen "CI-Filter" haben diese Filter vom Entwickler, der Firma Columbus lndustries / USA. Die CI Filter für den europäischen Markt werden heute von Columbus Industries in Tunesien hergestellt. CI-Filter sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich. So kann für nahezu jedes Spritzmaterial und jede Spritzkabine die optimale Lösung gefunden werden. Mehr Umweltschutz und erhebliche Kostensenkungen sind die Folge.
Die gängigsten Varianten sind

- allen voran der 8-lagige CI-HighCapacity Filter,
- der 6-lagige CI-Standard-Filter und
- der CI-HighCap Eurosupra II (8 Papierlagen und eine nachgelagerte Synthetikschicht für Kleinstpartikel).

 

Das Prinzip:

Mehrere Papierlagen übereinandergelegt ergeben zusammengenommen eine riesige Abscheidefläche.
CI-Fi03.jpg (5204 Byte) 
Diese Prinzipskizze zeigt, dass die hintereinander liegenden Papierlagen der CI-Filter in zweierlei Hinsicht optimiert angeordnet sind:

 

1. Die Öffnungen einer Lage sind im Verhältnis zur vorhergehenden Lage entgegengesetzt angeordnet.

So entstehen Turbulenzen im Luftstrom, die das Absetzen der Feststoffpartikel fördern (siehe Abb.). Das Resultat: ein hoher Abscheidegrad.

 

2. Zunehmende Verkleinerung der Öffnungen (progressiver Aufbau)

Die hintereinander gestaffelten Papierlagen sind unterschiedlich strukturiert, vergleichbar mit Netzen, die zunehmend engmaschiger werden. Der Luftstrom wird also durch immer kleiner werdende Öffnungen hindurchgezwungen. Dieser progressive Aufbau bewirkt, daß für jeden im Abluftstrom befindlichen Farbtropfen ein Auftreffpunkt im Filter vorhanden ist.

So wachsen die vorderen Filterschichten langsamer zu als die hinteren und gewähren einen ständigen Luftdurchlaß. Hierdurch wird erreicht, daß eine gleichmäßige Beanspruchung der Papierlagen stattfindet und im Abluftstrom keine Unregelmäßigkeiten entstehen. Dies sichert eine hohe Aufnahmekapazität und folglich hohe Standzeiten. Im Vergleich zu Glasfasermatten beträgt die Haltbarkeit der CI-Filter das Drei- bis Vierfache.

 

Mit den CI-Filtern EUROSUPRA Klasse wird ein besonders hoher Wirkungsgrad erzielt: hier werden die Papierlagen durch eine abschließende Synthetikschicht ergänzt, so daß auch Kleinstpartikel aus dem Luftstrom gefiltert werden.

 

CI-Filtersysteme ermöglichen - je nach Materialeinsatz - einen Abscheidegrad von bis zu 99,8 %. Bei richtiger Verwendung der Matten kann die Unterschreitung des zulässigen Festkörperanteils von 3 mg / m³ in der Abluft erreicht werden.

 

   weitere Vorteile von CI-Filtern zur Farbenebelabscheidung:

blueball.gif (909 Byte)   Umweltschutz durch Verringerung der Emissionen:
     Bis zu 99,8 % der Feststoffe können abgeschieden werden.
     Das Filtermaterial ist biologisch abbaubar.


blueball.gif (909 Byte)   Wirtschaftlichkeit:

     Lange Standzeiten ermöglichen Kostensenkungen.
     Da weniger Filterwechsel erforderlich sind, entsteht weniger Arbeitsausfall.
     Das umständliche Reinigen von Labyrinthfiltern entfällt.
     Die Entsorgung ist leicht durchzuführen und verursacht geringe Kosten.

blueball.gif (909 Byte)  Weniger Aufwand für Kabinenreinigung und -wartung:
    
Aufgrund des hohen Abscheidegrades bleibt Ihre Absauganlage
     sauber und länger funktionsfähig.

     Rohrleitungen setzen sich nicht zu.
     Der Ventilator wird durch klebrige Lacke nicht in Mitleidenschaft gezogen.

Die verschiedenen CI-Filtertypen:

maßgeschneidert für die Erfordernisse Ihres Betriebes
Spritzmaterialien und Auftragsysteme gibt es in großer Vielfalt. Ein Universal-Filter, der den unterschiedlichsten Applikationen gerecht würde - den gibt es nicht. Columbus Industries hat in jahrelanger Forschungsarbeit eine Anzahl Filtertypen entwickelt, die auf ein weites Spektrum von Materialien und Anwendungstechniken zugeschnitten sind.

CI-Fi04.jpg (4670 Byte)

Der Standard CI-Filter

besteht aus 6 Lagen Filterpapier. Er verbindet hohen Abscheidegrad mit hoher Aufnahmekapazität. Er kommt bei konventionellen Lackierarbeiten zum Einsatz und wird auch bei Farben mit längerer Trockenzeit erfolgreich eingesetzt.

 

Der Wirkungsgrad des 8-lagigen High-Capacity Filters

ist exzellent. Die vorderen 3 Lagen dieses Filters verfügen über besonders große Öffnungen. So konnte die Aufnahmekapazität ebenfalls maximiert werden und somit auch die Lebensdauer. Das Anwendungsspektrum des High-Capacity Filters ist besonders umfassend: abgesehen von konventionellen Lackierungen kommt er bei zähflüssigen und klebrigen Schichtstoffen zum Einsatz.

Der EUROSUPRA Ô  I Filter

besteht aus 5 Papierlagen und einer abschließenden synthetischen, Doppelschicht-Feinfiltermatte. Diese Kombination gewährleistet beste Filtriereigenschaften. EUROSUPRA Ô Filter kommen da zur Anwendung, wo ein sehr hoher Wirkungsgrad gewünscht wird.

Typische Einsatzbereiche: High Solids, wasserverdünnbare Lacke, Einbrennlacke, klebrige Medien.

 

Beim

EUROSUPRA Ô  II Filter

handelt es sich um eine geringfügig 'abgemagerte' Version des EUROSUPRA Ô  I Filters. Der Unterschied: die Struktur der abschließenden Synthetik-Filtermatte ist etwas grober. Einsatz bei etwas größeren Partikeln.

 

Der High-Capacity EUROSUPRAÔ Filter

kombiniert die Vorteile des High-Capacity Filters mit denjenigen des EUROSUPRAÔ II Filters. Der Filter besteht aus 7-lagigem Filterpapier und einer Synthetik-Filtermatte. Somit gewährleistet der High-Capacity EUROSUPRA Filter maximalen Wirkungsgrad bei extrem hohen Standzeiten. Das hohe Aufnahmevermögen dieses Filters wird bei der Verarbeitung 'nasser' Spritzmaterialien optimal genutzt.

CI-Fi05.jpg (3777 Byte)

Auch für die Erfordernisse Ihres Betriebes gibt es den passenden CI-Filter, der zugleich Kostensenkung und mehr Umweltschutz bietet. Bitte sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne.
 

Das sollten Sie wissen:

CI-Filtermatten werden auf speziell dafür vorgesehene Gitter gespannt, die in IhreAbsauganlage eingepaßt werden. Die Filteröffnungen bleiben dadurch konstant, die Abluft durchströmt gleichmäßig die gesamte Filterfläche und ein 'Einsacken' wird verhindert.
Der Filterwechsel ist bequem und schnell durchführbar. Verbrauchtes Filtermaterial kann bis zur Entsorgung platzsparend gelagert werden. Einmal in die Tonne hineingedrückt, hat es nicht die Tendenz, sich zu 'entfalten'.
Bei der Müllverbrennung fallen als Reststoff nur 2 % des ursprünglichen Volumens an.

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